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SurTec auf den ZVO Oberflächentagen 2019, Stand 17 Der Spezialist für Oberflächentechnik präsentiert neueste Erkenntnisse und innovative Lösungen für die Branche

06. August 2019

Zwingenberg, 06.08.2019. Auch in diesem Jahr informiert SurTec auf den ZVO Oberflächentagen über aktuelle Themen und Trends der Branche. Im Fokus steht diesmal das von SurTec entwickelte Chrom(III)-Verfahren für dekorative Oberflächen, das einen in jeder Hinsicht zufriedenstellenden Ersatz für die gemäß REACH als umweltbelastend und gesundheitsschädigend eingestuften Chrom(VI)-Prozesse darstellt. Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit der sensorgestützten Prozessüberwachung im Bereich der chemischen Analytik, die bei der Früherkennung von Problemen hilft, bevor diese den Prozess stören können. In einem dritten Vortrag des Spezialisten für Oberflächentechnik geht es um Korrosionsschutz und elektrische Leitfähigkeit, wobei die gängigen Schichtsysteme kritisch bewertet werden. Das SurTec Expertenteam für den deutschen und internationalen Markt steht Besuchern der ZVO Oberflächentage darüber hinaus an Stand 17 für informativen Austausch und kompetente Beratung gerne zur Verfügung.

Die drei Vorträge im Überblick:

Ersatz von Chrom(VI) Beschichtungsverfahren im dekorativen Anwendungsbereich
(Vortrag von Peter Böttcher und Julius Gröne am 13.09.2019, 12:00 Uhr)
Im Februar hat der Regelausschuss der Europäischen Kommission bekannt gegeben, dass Chrom(VI)-Verfahren nur noch bis September 2024 verwendet werden dürfen. Der Vortrag stellt das von SurTec entwickelte neue Chrom(III)-Verfahren vor, das nicht nur in Farbe und Qualität überzeugt, sondern auch mit annähernd vergleichbaren Prozesskosten verbunden ist wie Chrom(VI)-Verfahren. Bereits heute in der Praxis bewährt ist das neue, innovative SurTec 883 XT, das auf Chrom(III)-Basis Farbwerte ermöglicht, die bislang nur mittels Chrom(VI)-Verfahren erzielt werden konnten. Der Vortrag beschreibt die notwendigen Veränderungen bei der Umstellung von sechswertigen zu dreiwertigen Chromelektrolyten und geht auf die Veränderung der Prozessparameter ein, die unter anderem in einer neuen Anodentechnik und einem niedrigeren Stromverbrauch resultieren. Eine einfache Abwasserbehandlung und die leichte Implementierung in bestehende Anlagen sind weitere Vorteile des neuen Prozesses.

Virtuelle Badkarte – Von Sensor- und Labordaten zu einer digitalen Badzustandsübersicht
(Vortrag von Dr. Maximilian Donath am 12.09.2019, 10:00 Uhr)
Projekte mit Kunden und Anlagenherstellern in der Vergangenheit haben gezeigt, dass die Kenntnis der wichtigsten Badparameter und deren Einhaltung nicht immer ausreichen, um einen reibungslosen Reinigungs- oder Beschichtungsprozess sicherzustellen. SurTec beschäftigt sich seit langem damit, aus den Messdaten für den Anwender nachvollziehbare Badzustandsbeschreibungen abzuleiten, damit eine stabile Prozessführung möglich wird. Das von SurTec verfolgte Konzept der „Virtuellen Badkarte“ ist ein nutzerfreundliches Kundenportal, das Anwendern einen Überblick über die zusammengeführten Messwerte von Sensoren und Laboranalysen ermöglicht. Als leicht verständlicher Badzustandsbericht hilft die virtuelle Badkarte dabei, sich auf die wesentlichen Dinge des Prozesses zu konzentrieren.

Korrosionsschutz und elektrische Leitfähigkeit – eine kritische Bewertung gängiger Schichtsysteme
(Vortrag von Patricia Preikschat am 12.09.2019, 16:00 Uhr)
Beim Eloxieren und Passivieren, beim Versiegeln und Lackieren - wo Korrosionsschutzschichten als Barriere aufgebracht werden, wirken diese elektrisch mehr oder weniger isolierend. Für einige Anwendungen ist jedoch die Kombination aus Korrosionsschutz und elektrischer Leitfähigkeit gefordert. Was also tun? Die Eigenschaften der Schichtsysteme hängen von der Dicke der Barriereschichten, aber auch ihrer Struktur und Zusammensetzung ab. Der Vortrag zeigt Messergebnisse gängiger Schichtsysteme und diskutiert technische Möglichkeiten.

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